Bochumer Botanischer Verein e. V. - Exkursionen
Bislicher Insel bei Xanten am Niederrhein - 12.06.2010


Das FFH-Gebiet "Bislicher Insel" bei Xanten ist eine der wenigen noch gut ausgebildeten Auenlandschaften am Niederrhein. Es verdankt seine Entstehung einem Mäanderbogen, der im 18. Jh. durch eine Flussbegradigung vom Rhein abgeschnitten wurde und heute nur noch durch eine schmale Verbindung gespeist wird. Kernstück der "Bislicher Insel" ist der Xantener Altrhein mit seinem reichen Spektrum an Wasser- bzw. Uferpflanzengesellschaften und Weichholzauenwäldern. Extensive, artenreiche Grünlandflächen und aus Kiesabbau resultierende Stillgewässer mit naturnahen Vegetationszonierungen tragen zur Vielfalt der Lebensräume bei

Leitung: Wilhelm Itjeshorst

Protokoll


Zunächst erst einmal Pressearbeit  

"Botaniker bei der Arbeit" ...

Kamera voraus, Botaniker folgen ...

... und finden etwas (ganz egal was) ...


... und reden drüber (auch egal was)

 

Juhu! Wir kommen im Fernsehen!


Und dann geht's richtig los

Einführung ...

... ins Gebiet ...

Am Wegrand steht ne Kuh, ...

... am Himmel fliegt ein ... (mouse it!)

Niedriges Fingerkraut (Potentilla supina)

Weg-Malve (Malva neglecta)

Eine große Seltenheit der Flora NRWs: Die Französische Segge (Carex ligerica)
, eine Art des Niederrheins


Am Feldwegrand ...

... der Knollige Hahnenfuß ...

... Ranunculus bulbosus

Acker-Hornkraut (Cerastium arvense)

Echte Schlüsselblume (Primula veris)

Straußblütiger Sauerampfer (Rumex thyrsiflorus)

die Bastard-Luzerne (Medicago x varia)
 

Und am Ackerrand der Gewöhnliche Frauenspiegel ...

...
Legousia speculum-veneris und ...

... der Glänzende Ehrenpreis (Veronica po-polita), beide eher aus den Kalkgebieten bekannt.

Gewöhnlicher Erdrauch (Fumaria officinalis)

Acker-Krummhals (Anchusa arvensis) ...

... mit einem krummen Hals. Die Art ist typisch für saure Äcker.

Notizen unterwegs

Skeptische Blicke aus dem Hintergrund

Auf einem Damm die sehr seltene ...

Kleine Wiesenraute ...

... Thalictrum minus ...

 

Und schließlich ...

... am Rhein angelangt.

Botaniker auf ...

... der Suche ...

Europäische Nesselseide ...

... Cuscuta europaea

Esels-Wolfsmilch ...

... Euphorbia esula

Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)

Weiße Fetthenne (Sedum album)

Hundszahngras (Cynodon dactylon)

Österreichische Sumpfkresse ...

... Rorippa austriaca, mit kugeligen Früchten

Was riecht denn da? ...

Riecht gut (die Blattspitzen wurden z. T. zum Riechen abgerissen): Chenopodium ambrosioides aus Amerika, auf deutsch: Wohlriechender Gänsefuß oder Mexikanischer Tee oder Jesuitentee oder Epazote oder Mexiko-Drüsengänsefuß oder Amerikanisches Wurmkraut ...

Argentinischer Nachtschatten (Solanum physalifolium ssp. nitidibaccatum)

Die Hauhechel (Ononis spinosa agg.), ...

... hat Merkmale von beiden möglichen Kleinarten
(spinosa & repens). Vielleicht ist es die Hybride.

Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)

Salbeiwiese ...

... mit Wiesensalbei ...

... Salvia pratensis
 

Nickende Distel ...

... Carduus nutans

... wohl die schönste unserer Disteln.

Kreuz-Labkraut (Cruciata laevipes)

Schwarznessel (Ballota nigra ssp. meridionalis), ...

... an der Form der Kelchzipfel erkennt man die westliche Unterart.


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Ansprechpartner: Armin Jagel