Bochumer Botanischer Verein e. V. - Exkursionen
Ennepe-Ruhr-Kreis, Witten-Herbede, Ruhrufer, Burgruine und NSG Hardenstein - 25.08.2018


Das NSG Hardenstein wird überwiegend von verschiedenen Waldstrukturen geprägt. Wertgebend sind dabei u. a. die kühl-feuchten, nordexponierten Steilhänge der Ruhr mit anstehenden Felspartien. Im Zentrum des NSG liegt die Ruine der Burg Hardenstein. Der Schwerpunkt der spätsommerlichen Exkursion liegt auf der Gruppe der Farne – sowohl an anthropogenen Standorten wie Mauern, als auch in naturnahen Wald- und Ruhr-hangbereichen. Auf dem Weg zur Ruhrfähre schauten wir uns an, was trotz der langen Dürreperiode an Wegrändern und auf Wiesen noch zu finden war, und besprachen einige Pflanzen der Ruhrufer. Dann setzten wir mit der Fähre zum NSG Hardenstein auf die andere Ruhrseite über. Dort sind an alten Stollenmundlöchern des Bergbaus sowie an der Ruine der Burg Hardenstein zahlreiche Mauerpflanzen und weitere interessante Arten vorhanden. An den schattigen Ruhrhängen des Naturschutzgebietes sind zudem verschiedene Waldfarne und Berglandarten zu finden.

Leitung: Annette Schulte & Birgit Ehses

Protokoll



© A. Jagel


Die Uferböschungen sind aufgrund der zurückliegenden, langen Dürrezeit total trocken, die Ruhr aber hat normalen Wasserstand, weil sie von den sauerländischen Stauseen gespeist wird (© A. Jagel).


Ein paar Arten vom Wegrand
 

Die Ringelnatter dürfte hier im Ruhrtal noch regelmäßig vorkommen, man bekommt sie aber nicht so häufig zu Gesicht, es sei denn, sie wird überfahren (© C. Buch).

Echtes Seifenkraut (Saponaria officinalis, © C. Buch)

Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba, © A. Jagel)

Hier im Raum sehr selten: Der Ausgerandete Fuchsschwanz (Amaranthus emarginatus, © A. Jagel).

Eindrücke von einer vertrockneten Wiese am Ruhrufer (© A. Jagel)

© A. Jagel

Trotz allem blühend: Rainfarn (Tanacetum vulgare), ...(© C. Buch).

... Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium agg.) und ... © C. Buch)

... Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris, © A. Jagel)

Schon verblüht ist die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea agg.) und ... (© C. Buch)

... Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata, © C. Buch)

Grundblätter der Kleinen Bibernelle (Pimpinella saxifraga, © C. Buch).

 

Und dann ans Ruhrufer

 

© A. Jagel


Becher-Azurjungfer (Ennalagma cyathigerum, © B. Wabersloh)


© C. Buch

Hopfen (Humulus lupulus, © C. Buch)

Im Wasser die flutenden Form des Einfachen Igelkolbens (Sparganium emersum) und die Teichmummel (Nuphar lutea) (© C. Buch)

© C. Buch

An der Fähre
 

... eine kleine Ruderalflur mit ... (© C. Buch)

... Drüsigem Schwarzem Nachtschatten (Solanum decipiens), Acker-Ampfer-Knöterich (Persicaria lapathifolia subsp. pallida), Vielsamigem Gänsefuß (Chenopodium polyspermum) und Gewöhnlicher Sumpfkresse (Rorippa palustris) (© A. Jagel)

Türkischer Drachenkopf (Dracocephalum moldavica) und ... (© C. Buch)

... SIbirisches Herzgespann (Leonurus sibiricus) aus einer Ansaat einer "Wildblumenmischung" (s. hierzu auch Artenvielfalt aus der Discounter-Samentüte? (© C. Buch)

Ruhrfähre (© C. Buch)

© A. Jagel

© A. Jagel

Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum, © A. Jagel)

Im Mundloch eines Erbstollens
 

© B. Walbersloh

© C. Buch

Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium, A. Jagel), deutlich häufiger geworden in den letzten Jahrzehnten

Zusammen mit dem Zerbrechlichen Blasenfarn (Cystopteris fragilis, © A. Jagel)

NSG Hardenstein
 

© A. Jagel

© C. Buch

Ein kurzer Blick ins NSG (© A. Jagel), ...

Blick zurück von Hindenburg (© C. Buch).

© A. Jagel

© A. Jagel

Burg Hardenstein
 

© A. Jagel

© Ein Blick in die Wälder: alles vertrocknet: Hier ein Bestand der Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica), die hier an der Nordwestgrenze ihres Areals wächst.

© C. Buch

Mit reichlicher Mauerflora (© C. Buch)

© A. Jagel

© A. Jagel

Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia, © A. Jagel)

Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia, © A. Jagel)

Uuund... (© A. Jagel)

... die Hängeploster-Glockenblume (Campanula poscharskyana, © A. Jagel)

Und natürlich noch einmal Mauerfarne: Braunstieliger Streifenfarn (Asplenium trichomanes, © B. Walbersloh)

Mauerraute (Asplenium ruta-muraria, © A. Jagel)

Erneut der Blasenfarn (Cystopteris fragilis, © A. Jagel
 
 
Ansprechpartner: Armin Jagel